WSI: Reichtum in Deutschland wächst weiter

Privater Reichtum in Deutschland nimmt zu. Seit Beginn der 1990er Jahre leben im-

mer mehr reiche und sehr

reiche Personen in Deutschland. Die Reichen und vor

allem die sehr Reichen konnten zudem, anders als der Rest der Bevölkerung, in den

letzten Jahrzehnten ihre Einkommens-

wie auch ihre Vermögenssituation weiter ver-

bessern. Selbst die Wirtschafts-

und Finanzkrise hat diese Entwicklungen nicht

nachhaltig geändert. Gleichzeitig nimmt

seit den 1990er Jahren die Mobilität in der

Schere öffnet sich. Ungleichheit bei Vermögensverteilung

Frankfurter Rundschau, Samstag den 27.09.2014 Wirtschaft 12 - 13

Schere öffnet sich. Ungleichheit bei Vermögensverteilung

Von Stephan Kaufmann

 

Kritikern der zunehmenden Ungleichheit in Deutschland wird oft
entgegnet, seit vielen Jahren nehme die Ungleichheit bei den Einkommen
ab. Das stimmt zwar. Dies war jedoch nur eine vorübergehende Episode, so
das gewerkschaftsnahe Institut IMK. „Für die Jahre 2012 bis 2014 muss
wieder mit einem Anstieg der Einkommensungleichheit gerechnet werden“,
prognostizieren die Ökonomen.

Europa droht die soziale Spaltung. Erster vergleichender Gerechtigkeitsindex für alle 28 EU-Staaten

Pressemeldung
Gütersloh, 15.09.2014

Europa droht die soziale Spaltung

Erster vergleichender Gerechtigkeitsindex für alle 28 EU-Staaten:
Deutschland mit Verbesserungen auf Platz 7 – Zunehmendes Gefälle
zwischen Nord- und Südeuropa sowie zwischen Alt und Jung – Europäische
Sozialstrategie nötig

Foto: elavuk81 - Fotolia.com

Düsseldorf: Preise für Luxuswohnungen sinken. Gleichzeitig steigen die Normal-Mieten.

 

12. September 2014 | 06.40 Uhr

Preise für Luxuswohnungen sinken

Düsseldorf in Zahlen FOTO: Düsseldorf Marketing & Tourismus

Düsseldorf.
Das Thema
Luxuswohnen hat in Düsseldorf so sehr die Gemüter bewegt wie in kaum
einer anderen Stadt. Das einstige Boom-Segment des Düsseldorfer
Wohnungsmarktes aber ist in der Krise. Gleichzeitig steigen die
Normal-Mieten.
Von Thorsten Breitkopf

10 % der Bevölkerung besitzen 53 % des Vermögens

Gastbeitrag Die Quelle der Ungerechtigkeit

 Von Alberto Acosta

Leben ohne Wachstum Brauchen wir immer mehr? Oder lässt es sich auch ohne Wirtschaftswachstum leben? Das diskutieren Ökonomen, Politologen und Gewerkschafter auf der „Degrowth“-Konferenz in Leipzig – und in der Frankfurter Rundschau. Foto: REUTERS

Statt Wachstum brauchen wir mehr Gleichheit zwischen Arm und Reich, Nord und Süd, Mensch und Natur.

Die neuen Paläste

Frankfurter Rundschau, Mittwoch den 03.09.2014 Meinung S.10

KOLUMNE

Die neuen Paläste

Gestern Morgen im Radio die Nachricht, der reichste Mann der Welt sei zu Gast in Paris. Ich war noch etwas verschlafen und fragte mich, wer das wohl sein mag. Carlos Slim? Bill Gates? Nein. Es ging um den saudi-arabischen Kronprinzen Salman bin Abdelaziz und um Drei-Milliarden-Euro-Verträge über Waffen, Kampfflugzeuge und Kriegsschiffe.

»Beitragsservice« versucht, Rundfunkgebühren auch bei Hartz-IV-Beziehern einzutreiben. Betroffene können sich jedoch wehren, auch rückwirkend

03.09.2014 / Inland / Seite 4

Kein Schuldner per se

»Beitragsservice« versucht, Rundfunkgebühren auch bei Hartz-IV-Beziehern einzutreiben. Betroffene können sich jedoch wehren,
auch rückwirkend

Von Susan Bonath

… trotzdem muß gezahlt werden: Demonstration in Köln gegen die »heimliche Steuer« namens Rundfunkgebühr

Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

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