Initiativen verurteilen geplante Verteuerung des "Sozialtickets"

Pressemitteilung 16.12.2014
Initiativen verurteilen geplante Verteuerung des "Sozialtickets"
Schon im Sommer hat der Verwaltungsrat des VRR beschlossen, den Preis für die VRR-Sozialtickets zum
Jahreswechsel um 1 Euro anzuheben, auf dann 30,90 €.
Selbst beim VRR gibt es niemanden, der davon überzeugt ist, dass die Anhebung zum jetzigen Zeitpunkt aus
wirtschaftlichen Erwägungen heraus unbedingt erforderlich wäre. Es gehe eher darum, die Betroffenen daran
zu gewöhnen, dass auch dieses „Produkt“ Preisänderungen, sprich: Preiserhöhungen, unterliegt.

Erwerbslosenverein Tacheles fordert die Einführung einer bedarfsorientierten Haushaltsenergie pauschale ergänzend zum Regelsatz und eine Meldepflicht bei drohenden Energiesperren

Erwerbslosenverein Tacheles fordert die Einführung einer bedarfsorientierten Haushaltsenergie pauschale ergänzend zum Regelsatz und eine Meldepflicht bei drohenden Energiesperren

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr über 7 Millionen Mahnverfahren wegen säumiger Forderungen für Haushaltsenergie eingeleitet.

In 344.798 Fällen wurde Stromkunden der Stromanschluss zumindest vorübergehend gesperrt. Da von betroffen waren rund 200.000 Haushalte von SGB-II-Leistungsbeziehenden (Bundesnetzagentur, Monitoringbericht 2014,S. 149 ff).

Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland und OECD-Staaten wächst. Gegensteuern gefordert

9. Dezember 2014 | 14.07 Uhr

OECD

Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland wächst

Berlin.

Die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland ist der
Industriestaaten-Organisation OECD zufolge heute größer als vor 30
Jahren. Verdienten die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung Mitte der
1980er-Jahre fünf Mal so viel wie die ärmsten zehn Prozent, liege das
Verhältnis heute bei 7:1, hieß es in einem am Dienstag veröffentlichten
Arbeitspapier.

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