19 Prozent aller Mädchen und Jungen unter 18 Jahren leben in einem einkommensarmen Haushalt

KINDERARMUT IN DEUTSCHLAND

Kinder sind in Deutschland nach wie vor besonders von Armut
betroffen: 19 Prozent aller Mädchen und Jungen unter 18 Jahren leben in
einem einkommensarmen Haushalt. Die Unterschiede nach Region sind
weiterhin beträchtlich. Mit dem Zustrom von Asylsuchenden steht ein
weiterer Anstieg der Kinderarmut zu befürchten. Die wichtigsten Daten
und Hintergrundinformationen zur Entwicklung in den vergangenen zehn
Jahren sowie zu den möglichen Auswirkungen der aktuellen
Einwanderungswelle können hier abgerufen werden.

Immobilienkonzern Vonovia warnt vor akuter Wohnungsnot

 

21. Dezember 2015 | 06.05 Uhr

Düsseldorf

Immobilienkonzern Vonovia warnt vor akuter Wohnungsnot

Das Logo des Immobilienkonzerns Vonovia.
FOTO: dpa, rwe htf lof kno

Angesichts der Flüchtlingskrise warnt Deutschlands größer Immobilienkonzern

Vonovia vor einer akuten Wohnungsnot in deutschen Großstädten.
Vonovia-Chef Rolf Buch sagte im Interview mit unserer Redaktion: "Wir
hatten schon vor der Flüchtlingskrise Engpässe vor allem in den
Großstädten, jetzt explodieren diese Probleme".

Zu teuer 34,75 Euro! Ärger ums Sozialticket

 

Zoff ums Sozialticket! Das wird im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) 2016 teurer – um rund 12,5
Prozent. Aktuell kostet es 30,90 Euro, ab April sind es 34,75 Euro.

Für Holger Kirchhöfer (46) von der „Initiative für ein Sozialticket in
Düsseldorf“ ein Unding: „Mobilität muss  auch für arme Menschen 
ermöglicht werden. Wenn ein Zehntel des Einkommens für das Monatsticket
draufgeht, ist das ein Problem.“

Der VRR verweist darauf, dass das Sozialticket immer noch über 50 Prozent günstiger sei als ein reguläres Ticket.

Caritas-Studie zeigt, dass Stromanteil im Regelbedarf um 20 Prozent erhöht werden muss

 

Zu wenig Geld für Strom

Der im Arbeitslosengeld II veranschlagte Anteil für Strom und die
Mehrbedarfe für die Warmwasserbereitung sind zu niedrig. Eine aktuelle
Caritas-Studie zeigt, dass der Stromanteil im Regelbedarf eines
alleinstehenden Erwachsenen um 20 Prozent (7,26 Euro) im Monat erhöht
werden muss. Auch bei Paaren und kleinen Kindern muss es mehr werden.

 

Pressemitteilung: Preiserhöhung des VRR "Sozialtickets" schränkt Mobilität von SozialleistungsbezieherInnen und GeringverdienerInnen weiter ein.

 

Pressemitteilung der Initiative für ein Sozialticket in Düsseldorf

 

Düsseldorf, 16.12. 2015

 

Preiserhöhung des VRR "Sozialtickets" schränkt Mobilität von SozialleistungsbezieherInnen und GeringverdienerInnen weiter ein.

 

 

Seit Jahren fordern Initiativen ein Sozialticket, dass sich wenigstens an der im Regelsatz zugrunde gelegten Summe von z.Zt. etwa 20,- Euro für die Inanspruchnahme des Nahverkehrs orientiert.

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