zukünftig bis zu 415 Euro angemessen

 

In Düsseldorf steigen die Mieten für Hartz IV-Empfänger

26.10.2016 | 21:00 Uhr

Die Mieten gehen auch bei den Hartz IV-Empfängern nach obenFoto: Oliver Berg

Düsseldorf.  
Mieten werden um rund 15 Cent pro Quadratmeter angehoben. Der neue Kurs gilt ab sofort.

In Düsseldorf werden die Mietobergrenzen für Empfänger
von Hartz IV oder Grundsicherung angepasst und um rund 15 Cent pro
Quadratmeter angehoben. „Mit der Anhebung der Mietobergrenzen trägt die
Landeshauptstadt den gestiegenen Mieten Rechnung und kommt den Menschen,
die auf Transferleistungen angewiesen sind, entgegen“, meint
Stadtdirektor und Sozialdezernent Burkhard Hintzsche. Der Ausschuss für
Gesundheit und Soziales hat in seiner gestrigen Sitzung die neuen Sätze,
die ab sofort gelten, zur Kenntnis genommen. Bei einer Einzelperson
gelten beispielsweise zukünftig bis zu 415 Euro (bisher 407 Euro) als
angemessen. Für einen Haushalt mit zwei Personen sind es maximal 514
Euro (bisher 504 Euro). Bei einer Familie mit zwei Kindern oder vier
Personen im Haushalt können es bis zu 805 Euro (bisher 790 Euro) werden.
Bei einer Bedarfsgemeinschaft mit fünf Haushaltsmitgliedern wird mit
bis zu 1060 Euro (bisher 1040 Euro) gerechnet. Die Grenzwerte beziehen
sich auf Miete plus Nebenkosten ohne Heizung (Bruttokaltmiete).

Die Mietobergrenzen gelten vor allem für Arbeitsuchende, die Leistungen für

den Lebensunterhalt vom Jobcenter beziehen, oder Grundsicherung im
Alter vom Amt für soziale Sicherung und Integration. Aber auch für
Asylberechtigte und Flüchtlinge ohne ausreichendes Einkommen können sie
wichtig sein.

http://www.derwesten.de/nrz/staedte/duesseldorf/in-duesseldorf-steigen-d...