05.03.2008 / Kapital & Arbeit / Seite 9
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Jeder vierte im
Niedriglohnsektor
Duisburg. Die Beschäftigungsverhältnisse im
Niedriglohnsektor haben in Deutschland einer Untersuchung zufolge drastisch
zugenommen. Von 1995 bis 2006 stieg der Anteil gering bezahlter Beschäftigter
um rund 43 Prozent, wie die Auswertung des Instituts Arbeit und Qualifikation
(IAQ) der Universität Duisburg-Essen ergab. Insgesamt arbeiteten demnach 6,5
Millionen Menschen und somit fast jeder vierte Beschäftigte in Deutschland für
Niedriglöhne. Als niedrig galten Bruttostundenlöhne von weniger als 9,61 Euro
in Westdeutschland und 6,81 Euro in Ostdeutschland. Im Durchschnitt verdienten
die Niedriglohnbeschäftigten in Westdeutschland Bruttostundenlöhne von 7,12
Euro und 5,43 Euro in Ostdeutschland.
(AP/jW)