Gehälter steigen real nur geringfügig

Mit real 1,1 Prozent dürften die Gehälter 2008 im Durchschnitt in Deutschland nur relativ gering steigen. Das hat eine Studie der Wirtschaftsberatung Mercer ergeben. Spitzenreiter beim Gehaltszuwachs nach Abzug der erwarteten Inflationsrate könnte demnach Indien mit einem Plus von 9,8 Prozent sein. Das Unternehmen verglich die vom Internationalen Währungsfonds vorausgesagten Inflationsraten mit den erwarteten Gehaltssteigerungen fr

 

 

27.11.2007 / Inland / Seite 5

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Gehälter steigen unter Durchschnitt

Frankfurt/Main. Die Gehälter in Deutschland werden im kommenden Jahr voraussichtlich um 2,7 Prozent steigen. Abzüglich der vom Internationalen Währungsfonds (IWF) erwarteten Inflationsrate von 1,6 Prozent läge das Gehaltsplus hierzulande im Schnitt nur bei 1,1 Prozent, geht aus einer am Montag in Frankfurt am Main vorgelegten Studie der Unternehmensberatung Mercer hervor.

Damit fallen die Gehaltserhöhungen für deutsche Beschäftigte 2008 im Vergleich zu anderen Ländern Westeuropas eher gering aus. Im westeuropäischen Durchschnitt wird eine Reallohnsteigerung von 2,1 Prozent erwartet. In vielen osteuropäischen Ländern werden die Gehälter dagegen sinken. Zwar bekämen die Beschäftigten laut Mercer im Schnitt 2,3 Prozent mehr Lohn. Das Plus werde allerdings durch den rasanten Preisanstieg von 6,9 Prozent aufgezehrt. (AFP/jW)