OSTDEUTSCHLAND

Studie: Älteren Menschen geht es immer schlechter

Berlin · Die Lebenssituation älterer Menschen in Ostdeutschland wird Forschungen zufolge immer schlechter. Durch Geburtenrückgang und Abwanderung gehe im Osten zunehmend der Rückhalt in der Familie verloren, sagte Volkssolidaritäts-Präsident Gunnar Winkler am Dienstag in Berlin. Hohe Arbeitslosigkeit und geringes Einkommen führten zudem zu sinkenden Renten und der Gefahr der Altersarmut, betonte er bei der Vorstellung von zwei repräsentativen Studien über die soziale Situation älterer Bürger in den neuen Bundesländern.

Für die Untersuchungen befragte das Sozialwissenschaftliche Forschungszentrum Berlin-Brandenburg vergangenes Jahr 1274 Menschen, davon 908 aus den neuen Ländern, zwischen 18 und 85 Jahren. Danach verschärfen sich die Ungleichheiten zwischen alten Menschen in Ost und West. epd



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Dokument erstellt am 31.01.2006 um 17:28:40 Uhr
Erscheinungsdatum 01.02.2006