Zahl der psychischen
Erkrankungen steigt
Düsseldorf
(ddp) Immer mehr Menschen werden wegen psychischer
Erkrankungen
in nordrhein-westfälischen Krankenhäusern
behandelt.
Diesen Trend hätten die Krankenkassen im Land
festgestellt,
sagte ein Sprecher der Techniker Krankenkasse
(TK). Allein
unter den TK-Versicherten sei die Zahl der
eingewiesenen
Patienten zwischen 2003 und 2006 um fast ein
Drittel auf 13
500 pro Jahr gestiegen. Die meisten Patienten
wurden wegen Depressionen behandelt.
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Quelle:
Verlag: Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH
Publikation: Rheinische Post Düsseldorf
Ausgabe: Nr.288
Datum: Mittwoch, den 12. Dezember 2007
Seite: Nr.3
Essstörungen bei jedem fünften Jugendlichen
Bundesregierung, Grüne und Betroffene fordern einen verstärkten
Einsatz gegen
die zunehmenden Essstörungen bei Jugendlichen.
"Essstörungen wie Magersucht und Bulimie gehören zu den am
meisten
unterschätzten gesundheitlichen Problemen", sagte
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) am Mittwoch der
Deutschen Presse-Agentur dpa. "Es wird höchste Zeit,
hier mit
einer
Initiative gegenzusteuern." Nach einer Studie des Robert
Koch-Instituts
in Berlin weist jeder fünfte der Elf- bis
17-Jährigen
Symptome einer Essstörung auf. Betroffen sind vor
allem Mädchen.
Schmidt will einen Vorstoß für mehr Aufklärung an
diesem
Donnerstag gemeinsam mit Forschungsministerin Annette
Schavan, Familienministerin Ursula von der Leyen (beide
CDU) und
prominenten Unterstützerinnen präsentieren. Fr 13.12.