Wirtschaftskrise erhöht Armut
Seit 20 Jahren ging die Armut in der Welt zurück. Die Weltwirtschaftskrise hat nach Einschätzung der Vereinten Nationen (UN) diesen Trend aber wieder umgekehrt. Die Zahl der in extremer Armut lebenden Menschen werde sich in diesem Jahr um bis zu 90 Millionen erhöhen, heißt es UN-Bericht. Die Weltgemeinschaft hatte sich 2000 vorgenommen, bis 2015 die Zahl der in Armut lebenden Menschen weltweit zu halbieren. In diesem Jahr dürfte sie jedoch um sechs Prozent ansteigen. 17 Prozent der 6,8 Milliarden Menschen werde Ende 2009 als extrem arm gelten, bilanzieren die UN. Nach UN-Definition leben Menschen in Armut, wenn sie pro Tag weniger als 1,25 Dollar (knapp 0,90 Euro) zur Verfügung haben.
Fr 7.7.09