Vermögen derDeutschen: 9000000000000 Euro

VON STEFAN REKER

 

berlin Das Vermögen der privaten Haushalte in Deutschland ist auf neun Billionen Euro (9000000000000) gestiegen. Damit besitzt im Durchschnitt jeder Einwohner vom Säugling bis zum Greis knapp 110000 Euro. Wie der Bundesverband deutscher Banken mitteilte, bleibt abzüglich der Schulden in Höhe von 1,6 Billionen Euro ein „Nettovermögen“ von etwa 7,7 Billionen Euro. Das entspricht 93000 Euro pro Kopf.

 

Deutlich gestiegen ist demnach das Geldvermögen der privaten Haushalte. Ende 2006 belief es sich auf rund 4,53 Billionen Euro, eine Steigerung um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 4,31 Billionen Euro. 34 Prozent dieses Geldvermögens entfallen auf Spar-, Sicht- oder Termineinlagen oder stehen als Bargeld zur Verfügung. Ein Viertel der Gesamtsumme ist bei Versicherungen angelegt, je zehn Prozent in Investmentfonds und festverzinslichen Wertpapieren. Nur acht Prozent des privaten Geldvermögens sind in Aktien angelegt.

 

Das Immobilien- und Sachvermögen liegt nach Angaben des Verbandes bei etwa 4,8 Billionen Euro. Der überwiegende Teil der Schulden, mehr als eine Billion Euro, stamme aus Wohnungsbau-Krediten. Zugleich haben die privaten Haushalte in Deutschland ihre Konsumausgaben 2006 um 2,1 Prozent gesteigert. Nach den Daten des Statistischen Bundesamts verringerte sich die Sparquote von 10,6 Prozent 2005 auf 10,5 Prozent im letzten Jahr. Damit liegt sie aber noch deutlich höher als im Jahr 2000 mit 9,2 Prozent.

 

Insgesamt gaben die privaten Haushalte 2006 knapp 1,349 Billionen Euro aus -umgerechnet pro Einwohner 16374 Euro im Jahr. Der Anstieg ist nicht zuletzt auf höhere Verbraucherpreise für Gas und Heizöl zurückzuführen.

Jeder Deutsche

besitzt im Schnitt 110000 Euro

 

- /STEFAN REKER

 

Quelle:

Verlag: Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH

Publikation: Rheinische Post Düsseldorf

Ausgabe: Nr.202

Datum: Freitag, den 31. August 2007

Seite: Nr.1