USA: Abstand zwischen Arm und Reich wird größer

 

Washington (ap) Die Wirtschaftskrise lässt die Kluft zwischen Arm und Reich in den USA größer werden. Das geht aus

gestern veröffentlichten Zahlen hervor. Die Armutsrate stieg auf den höchsten Wert der vergangenen elf Jahre.

Einkommenseinbußen gab es zwar in allen Bevölkerungsgruppen. Arme und US-Bürger mit mittlerem Verdienst mussten

jedoch höhere Kürzungen hinnehmen.

 

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Quelle:

Verlag: Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH

Publikation: Rheinische Post Düsseldorf

Ausgabe: Nr.227

Datum: Mittwoch, den 30. September 2009

Seite: Nr.7

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30.09.2009 / Ausland / Seite 6Inhalt

Kluft zwischen Arm und Reich größer

Washington. Die Folgen der Wirtschaftskrise lassen die Kluft zwischen Arm und Reich in den USA immer größer werden.

Die Rezession hat vor allem Arme und Familien mit mittlerem Einkommen hart getroffen, wie aus am Dienstag

veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Die Armutsrate stieg auf 13,2 Prozent, den höchsten Wert der vergangenen elf

Jahre. Die reichsten zehn Prozent der US-Bürger verdienten mit einem Jahreseinkommen über 138000 Dollar (945000 Euro)

2008 demnach 11,4 mal so viel wie diejenigen, die mit rund 12000 Dollar pro Jahr am Rande der Armutsgrenze lebten.

Das größte finanzielle Ungleichgewicht gibt es den Zahlen zufolge in Großstädten wie Washington, New York, San

Francisco und Chicago.

 

(AP/jW)