Verbände kritisieren Zunahme der Tafeln

        Die kirchlichen Sozialverbände Caritas und Diakonie haben vor

        der Verfestigung von Armut durch Dienste wie Armenküchen oder

        Tafeln gewarnt. Caritas-Präsident Peter Neher beklagte im

        Tagesspiegel, es entstünden Parallelwelten, wenn "auf Dauer

        ganze Gruppen von Menschen mit Kleiderkammern,

        Suppenküchen und Sozial-

        tarifen für Strom" versorgt würden. Neher verwies

        auf die wachsende Zahl von Tafeln. fr24.12.08

 

 

 

 Die neue Armenspeisung

24.12.2008 / Feuilleton / Seite 19Inhalt

<http://www.jungewelt.de/2008/12-24/index.php>

 

 

    Da müssen fast eine Million Menschen essen: Der Boom der

    »Tafel«-Bewegung

 

Von Stefan Selke

 

Gut 15 Jahre ist es her, daß in hiesigen Medien von der Gründung eines

Berliner Tafel e.V. berichtet wurde -- dem Nukleus der daraus

erwachsenden deutschen »Tafelbewegung«. Das Vorbild war die Gründung der

Einrichtung »City Harvest« in New York im Jahre 1983.

 

Heute versorgen in der Bundesrepublik rund 800 Lebensmitteltafeln --

etwa drei Mai so viele wie noch im Jahr 2000 -- fast eine Million

Menschen. Die »Tafel«-Bewegung gilt damit als die größte Bürgerbewegung

des Landes. Unterstützt wird sie inzwischen von Unternehmen wie Daimler,

Aldi, Lidl oder Rewe.

 

Tafeln versorgen bedürftige Menschen mit Waren aus der Überproduktion

der Lebensmittelbranche oder mit Lebensmitteln, die kurz vor dem

Haltbarkeitsdatum stehen. Sie stellen damit die mehr oder weniger

komplementäre Versorgung immer größerer Bevölkerungsteile sicher und

ersetzen auf diese Weise schleichend Fürsorgeleistungen des Staates.

 

Entgegen dem landläufigen Vorurteil sind es denn auch nicht die »Ärmsten

der Armen«, die die Tafeln nutzen. Nur gut zwei Prozent der erwachsenen

Tafelkunden sind Obdachlose. Mehr als ein Drittel hingegen sind ALG-II-

bzw. Sozialhilfeempfänger, ein knappes Viertel Spätaussiedler und

Migranten.

 

Der Leiter einer der Tafeln, die ich besuchte, brachte das

folgendermaßen auf den Punkt: »Wir haben ganz wenig Penner hier, wenig

Asoziale. Sehr wenig aus diesem Spektrum. Die meisten hier sind ganz

normale Hartz-IV-Empfänger. Da merken Sie keinen großen Unterschied.«

 

Millionen vormals ganz normale Bundesbürger hängen inzwischen am Tropf

von Hartz IV, da kann noch viel neue »Kundschaft« für die Tafeln

angeworben werden. »Diese Hartz-IV-Geschichte, die holt uns jetzt ein«

-- so erklärt ein Tafelleiter gleichermaßen Erfolg der Tafeln und

Struktur der Tafelkunden.

 

Hoch ambivalent ist die Rolle, die den Spendern zukommt. Auf den ersten

Blick sieht es so aus, als ob sie das Tafelwesen erst ermöglichen und in

Gang halten. Schaut man jedoch genauer hin, wird deutlich, daß die

Spender von den Tafeln profitieren. Lebensmittelhersteller produzieren

stets 120 bis 140 Prozent des Bedarfs, damit Engpässe,

Verkaufsschwankungen, Transportprobleme und andere Störungen

ausgeglichen werden können. 20 bis 40 Prozent werden also bewußt für den

Müll produziert.

 

Tafeln und Supermärkte befinden sich daher oft in einem symbiotischen

Verhältnis. Insgesamt holen die Tafeln jährlich gut über 100000 Tonnen

brauchbare Lebensmittel ab. Das geht sogar so weit, daß einige Tafeln

Mitarbeiter abstellen, die in den Supermärkten die Restware

aussortieren. Die Supermärkte sparen auf diese Weise Personalkosten, den

Tafeln ist dadurch immer eine Mindestmenge an Lebensmitteln garantiert.

 

Soziale Gründe spielen für die Spender-Unternehmen nur eine

untergeordnete oder eine vorgeschobene Rolle. »Das spielt wohl auch mit

rein«, formuliert ein Marktleiter den sozialen Aspekt vorsichtig,

»sicher bin ich mir aber nicht. Uns wurde damals gesagt, daß wir dadurch

eben viel Geld sparen können. Wenn wir die Lebensmittel nicht spenden

würden, müssten wir sie ja verschrotten. Und das kostet eben.«

 

Trotz dieser doppelten Nützlichkeit -- für Kunden und Spender -- haben

die meisten Tafeln heute mit wachsenden Problemen zu kämpfen. Sie müssen

immer schneller reagieren, der Kundenstamm wächst rascher als die

eigenen Strukturen. Mancherorts gibt es einen regelrechten »Krieg« um

die Waren zwischen verschiedenen Tafeln. Gerade auch deshalb, weil immer

mehr tafelähnliche Einrichtungen oder sogenannte wilde Tafeln entstehen.

 

Vor allem die Tafelvereine, die ausschließlich ehrenamtlich arbeiten,

stehen unter einem erheblichen Organisations- und

Professionalisierungsdruck. Einerseits wollen sie sich ihre Freiräume

erhalten und einen offenen Umgang mit ihren Kunden pflegen. Andererseits

müssen sie aber auch immer mehr Vorgaben erfüllen und Leistungen

erbringen. In diesem Spannungsfeld wird ein Teil des Drucks

unwillkürlich an die Kunden abgegeben. Mit Disziplinierungsmaßnahmen

sollen sie regelrecht »erzogen« werden.

 

Aber das Wesen des wirklichen Elends ist immer, daß es weder zum

richtigen Zeitpunkt kommt noch eine ansehnliche Form annimmt. Es wirkt

immer derangiert, es ist immer deplaziert. Die Tafeln sind, aus dieser

Perspektive betrachtet, nichts anderes als der paradoxe Versuch, dem

Elend einen konkreten Ort und eine akzeptable Form zu geben. Die Tafeln

sind ein gesellschaftlicher Mechanismus zur Disziplinierung des Elends.

 

/Ein längere Fassung des Textes erscheint in der Januarausgabe der

Blätter für deutsche und internationale Politik, www.blaetter.de

<http://www.blaetter.de> /

 

 

          Stefan Selke ist Professor für Soziologie digitaler Medien in

          Furtwangen. Vor kurzem ist sein Buch »Fast ganz unten. Wie man

          in Deutschland durch die Hilfe von Lebensmitteltafeln satt

          wird« im Verlag Westfälisches Dampfboot erschienen. Es hat 231

          Seiten und kostet 19,90 Euro

 

Die neue Armenspeisung

 

 

    Immer mehr Tafeln versorgen bedürftige Menschen aus der

    Überproduktion der Lebensmittelindustrie. Die Spender sind aber

    nicht nur sozial, sie sparen damit auch. Von Stefan Selke

 

 

        Stefan Selke ist Professor für Soziologie Digitaler Medien an

        der Hochschule Furtwangen University. Neben seiner Forschung

        über virtuelle Realitäten im Cyberspace beschäftigt er sich aus

        soziologischer Perspektive auch mit der realen Welt der Tafeln

        und den konkreten Formen sozialer Ungleichheit in Deutschland.

        In beiden Welten verfolgt er immer wieder die Leitfrage: "In

        welcher Wirklichkeit leben wir eigentlich?"

 

 

        Der Beitrag ist eine gekürzte Fassung eines Artikels aus den

        Blättern für deutsche und internationale Politik (Heft 1/2009).

        www.blaetter.de

 

 

        Er beruht auf dem Buch des Verfassers "Fast ganz unten", das

        kürzlich im Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster, erschienen ist.

 

 

        Gut fünfzehn Jahre ist es her, dass in hiesigen Medien von der

        neuartigen Gründung einer "Berliner Tafel e.V." berichtet wurde

        -- dem Nukleus der daraus erwachsenden deutschen

        "Tafelbewegung". Das Vorbild war die Gründung der Einrichtung

        "City Harvest" in New York im Jahre 1983. Die Grundidee ist so

        bestechend wie einfach: Überschüssige Lebensmittel werden

        eingesammelt und kostenlos an bedürftige Menschen und soziale

        Einrichtungen verteilt.

 

 

        Heute versorgen in der Bundesrepublik rund 800

        Lebensmitteltafeln -- etwa dreimal so viele wie noch im Jahr

        2000 -- fast eine Million Menschen mit dem Notwendigsten.

        Täglich arbeiten Zehntausende ehrenamtliche Helferinnen und

        Helfer daran, dass alle Menschen "ihr täglich Brot" bekommen,

        und noch einiges mehr. Sie sammeln Lebensmittel, die ansonsten

        vernichtet würden, und verteilen sie weiter. Die Tafelbewegung

        gilt damit als die größte Bürgerbewegung der Bundesrepublik und

        wird inzwischen von überregionalen Unternehmen und prominenten

        Großspendern, wie etwa Daimler, Aldi, Lidl und Rewe, unterstützt.

 

 

        Dennoch ist die Tafellandschaft letztlich noch eine "terra

        incognita" -- vor allem für die Menschen, die von Armut selbst

        nicht betroffen sind. Denn Tafeln sind eine Reaktion auf die

        wachsende Armut. Sie sind die Hinterbühne des erodierten

        Wohlfahrtsstaates und gehören inzwischen stillschweigend zu

        dessen Normalausstattung. Das Motto der Tafelbewegung lautet:

        "Jeder gibt, was er kann." Tafeln versorgen Woche für Woche

        bedürftige Menschen mit Waren aus der Überproduktion der

        Lebensmittelbranche oder mit Lebensmitteln, die kurz vor dem

        Haltbarkeitsdatum stehen. Sie stellen damit die mehr oder

        weniger komplementäre Versorgung immer größerer

        Bevölkerungsteile sicher und ersetzen auf diese Weise

        schleichend Fürsorgeleistungen des Staates. (...)

 

 

        Hoch ambivalent ist dabei die Rolle, die den Spendern zukommt.

        Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob sie das Tafelwesen

        erst ermöglichen und in Gang halten. Schaut man jedoch genauer

        hin, wird deutlich, dass die Spender ebenfalls von den Tafeln

        profitieren.

 

 

        Allein in Deutschland werden jährlich 400 Millionen Tonnen

        Abfall produziert. Die Spuren der Wegwerfgesellschaft finden

        sich überall. "Kaufen, auspacken, wegwerfen", scheint die Formel

        für unseren modernen Lebensstil zu sein. Ein Teil dieser schnell

        und scheinbar mühelos entsorgten Waren sind auch Lebensmittel.

 

 

        Dahinter "stecken" letztlich wir alle: Als übermäßig

        anspruchsvolle Kunden machen wir das Tafelwesen erst möglich.

        Wir, die wir einen Apfel schon dann nicht mehr kaufen, wenn er

        eine leichte Druckstelle hat. Wir, die wir eine Packung, die

        aufgerissen ist, wie selbstverständlich im Regal liegen lassen.

        Erst unsere Anspruchshaltung erzeugt den allgegenwärtigen

        Überfluss. Von dessen Zweitverwertung ernähren sich die

        bedürftigen Menschen.

 

 

        Und hier trifft man auf eine ganz andere Problemdimension. Hier

        geht es nicht darum, dass immer mehr Gebrauchsgegenstände so

        konstruiert werden, dass sie durch Neukauf statt Reparatur

        ersetzt werden müssen. Sondern darum, dass einfach zu viele

        Lebensmittel produziert werden und dann -- in voll genussfähigem

        Zustand -- auf dem Müll landen. Lebensmittelhersteller

        produzieren stets 120 bis 140 Prozent des Bedarfs, damit

        Engpässe, Verkaufsschwankungen, Transportprobleme und andere

        Störungen ausgeglichen werden können. 20 bis 40 Prozent werden

        also bewusst für den Müll produziert.

 

 

        Tafeln und Supermärkte befinden sich daher oft in einem

        symbiotischen Verhältnis. Insgesamt holen die Tafeln jährlich

        gut über 100 000 Tonnen brauchbare Lebensmittel ab. Das geht

        sogar so weit, dass einige Tafeln Mitarbeiter abstellen, die in

        den Supermärkten die Restware aussortieren. Die Supermärkte

        sparen auf diese Weise Personalkosten, den Tafeln ist dadurch

        immer eine Mindestmenge an Lebensmitteln garantiert.

 

 

        Soziale Gründe spielen für die Spender-Unternehmen nur eine

        untergeordnete oder eine vorgeschobene Rolle. "Das spielt wohl

        auch mit rein", formuliert ein Marktleiter den sozialen Aspekt

        vorsichtig, "sicher bin ich mir aber nicht. Uns wurde damals

        gesagt, dass wir dadurch eben viel Geld sparen können. Wenn wir

        die Lebensmittel nicht spenden würden, müssten wir sie ja

        verschrotten. Und das kostet eben."

 

 

        Trotz dieser doppelten Nützlichkeit -- für Kunden und Spender --

        haben die meisten Tafeln heute mit wachsenden Problemen zu

        kämpfen. Sie müssen immer schneller reagieren, der Kundenstamm

        wächst schneller als die eigenen Strukturen. Mancherorts gibt es

        einen regelrechten "Krieg" um die Waren zwischen verschiedenen

        Tafeln. Gerade auch deshalb, weil immer mehr tafelähnliche

        Einrichtungen oder sogenannte "wilde Tafeln" entstehen, die sich

        des positiv besetzten Namens "Tafeln" bedienen. Vor allem die

        Tafelvereine, die ausschließlich ehrenamtlich arbeiten, stehen

        unter einem erheblichen Organisations- und

        Professionalisierungsdruck. Einerseits wollen sie sich ihre

        Freiräume erhalten und einen offenen Umgang mit ihren Kunden

        pflegen; andererseits müssen sie aber auch immer mehr Vorgaben

        erfüllen und Leistungen erbringen. In diesem Spannungsfeld wird

        ein Teil des Drucks unwillkürlich an die Kunden abgegeben. Mit

        Disziplinierungsmaßnahmen sollen die eigenen Kunden regelrecht

        "erzogen" werden. Letztlich bedeutet dies, dass diese lernen

        müssen, sich an die örtlich vorhandene Tafelstruktur anzupassen.

 

 

        Aber das Wesen des wirklichen Elends ist immer, dass es weder

        zum richtigen Zeitpunkt kommt, noch eine ansehnliche Form

        annimmt. Es wirkt immer derangiert, es ist immer deplatziert.

        Die Tafeln sind, aus dieser Perspektive betrachtet, nichts

        anderes als der paradoxe Versuch, dem Elend einen konkreten Ort

        und eine akzeptable Form zu geben. Die Tafeln sind ein

        gesellschaftlicher Mechanismus zur Disziplinierung des Elends.

 

 

        Und dennoch: Die Erfindung der Tafeln war und ist eine herrliche

        Idee. Ich habe eigentlich nur Menschen getroffen, die von der

        Grundidee ("Jeder gibt, was er kann") überzeugt, wenn nicht

        sogar begeistert waren.

 

 

        Der Erfolg der Tafeln erklärt sich erstens und primär aus der

        relativen Nähe zwischen Helfern und Kunden. Dadurch sinkt die

        Hemmschwelle, sich bei einer Tafel zu engagieren. Der zweite

        Grund für den Erfolg der Tafeln ergibt sich aus dem Stellenwert

        von Nahrungsmitteln in unserer Gesellschaft. Lebensmittel sind

        ambivalente Produkte. Einerseits von existenzieller Bedeutung

        (Nahrung), andererseits wie kaum etwas anderes Ausdruck sozialer

        Differenzierung und von Lebensstil (um dies zu erfahren, gehe

        man nur einmal in eines der vielen Feinkostgeschäfte). Bei der

        Tafel werden beide Seiten zusammengeführt, weil die Reste der

        Lebensmittelproduktion aus der Sphäre des (oft ästhetisch

        überhöhten) Konsums in die Sphäre der Überlebensnotwendigkeiten

        überführt werden.

 

 

        Den dritten Grund für den Erfolg der Tafeln sehe ich darin, dass

        sich in der Tafelarbeit eine konkret-individuelle

        Begegnungsebene mit einer abstrakt-kollektiven Planungsebene

        ideal kombinieren lässt. Die zentrale menschliche Geste der Gabe

        hat sich im Rahmen der Lebensmitteltafeln zwar

        entindividualisiert, ohne dabei jedoch ihren persönlichen

        Charakter vollständig zu verlieren. In der Tafellandschaft ist

        somit beides möglich: Massen von Lebensmitteln werden unter

        hohem organisatorischen, kommunikativen und logistischen Aufwand

        akquiriert, gesammelt, zwischengelagert, verteilt und

        schließlich an die "Endkunden" ausgegeben. Dies ist die neue

        Dimension des Umverteilens. Eine fast technokratisch anmutende,

        dafür aber umso zeitgemäßere Interpretation des Topos

        "Nächstenliebe".

 

 

        Der vierte Grund für den Erfolg der Tafeln ist die Möglichkeit

        situativer, sichtbarer Einflussnahme. Das Engagement ist für die

        Helferinnen mit einem positiven Imagefaktor verbunden, der sich

        auch außerhalb der Tafelwelt einsetzen lässt.

 

 

        Auf der praktischen Ebene leistet jede einzelne Tafel

        fantastische Arbeit. Aber man vergisst dabei allzu leicht, dass

        Tafeln in einer nach wie vor reichen Gesellschaft wie der

        Bundesrepublik eigentlich überflüssig sein sollten. Die Tafeln,

        die sich mittlerweile eine komplexe interne Struktur aufgebaut

        und an die sich immer wieder ändernden Bedürfnisse und

        Voraussetzungen angepasst haben, befinden sich jedoch in einer

        Situation, in der es relativ rational ist, sich mit dem sozialen

        Abstieg ganzer Bevölkerungsschichten abzufinden -- gerade weil

        dieser Prozess ihre eigene Existenz ja überhaupt erst

        legitimiert und sichert. Diese strukturelle Paradoxie,

        gleichzeitig gegen ein Elend anzukämpfen, dieses aber auch zu

        benötigen, um erfolgreich dagegen ankämpfen zu können, ist die

        grundsätzliche Ungereimtheit, die mit der Welt der Tafeln

        verbunden ist.

 

 

        Das eigentliche Ziel der Tafelbewegung müsste deshalb die

        Selbstabschaffung der Tafeln sein. Dann wären die Tafeln

        wirklich erfolgreich. Wenn die Tafeln verschwinden können,

        bedeutet das, dass der Grund für ihre Existenz verschwunden

        wäre. Neben der konkreten Hilfstätigkeit wird es deshalb in

        Zukunft darauf ankommen, die politische Dimension der

        Tafelarbeit stärker in den Blick zu nehmen.

 

 

          PDFGEINSMANN

 

 

 

© Copyright Frankfurter Rundschau

Ausgabe: Stadtausgabe (Nr. 8)

Datum: Samstag, den 10. Januar 2009

Seite: 16