Arme bekommen viele Schadstoffe ab

 

 

        Wer in Deutschland arm ist, lebt häufiger in einer krank

        machenden Umwelt. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die

        das Umweltbundesamt in Dessau am Freitag vorstellte. Demnach

        wohnen sozial Schwächere häufiger an stark befahrenen Haupt-

        oder Durchgangsstraßen und sind somit Lärm und Abgasen stärker

        ausgesetzt als besser gestellte Menschen. "In Deutschland

        entscheidet der soziale Status mit darüber, ob und wie Kinder

        und Erwachsene unter Umweltschadstoffen leiden", sagte

        UBA-Vizepräsident Thomas Holzmann.

 

 

 

 

          GHARTZ

 

 

 

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Ausgabe: Stadtausgabe (Nr. 179)

Datum: Samstag, den 02. August 2008

Seite: 8