Abstand zwischen Arm und Reich deutlich größer

New York • Die Einkommenskluft zwischen den reichsten Amerikanern und dem Großteil der US-Bevölkerung wird größer: Die 300 000 reichsten Amerikaner verfügten insgesamt über fast genau so hohe Gesamteinkommen wie die 150 Millionen US-Bürger am unteren Ende der Skala, berichtete die New York Times. Pro Kopf habe diese Gruppe 440 mal höhere Einkommen gehabt als der Durchschnitt in der unteren Hälfte. Damit habe sich der Abstand seit 1980 fast verdoppelt.

Die Zeitung stützt sich auf eine Studie von Emmanuel Saez von der Universität in Kalifornien und Thomas Piketty von der Paris School of Economics. Wenn die Wirtschaft wachse, aber nur wenige davon profitierten, verstoße dies gegen das Fairnisgefühl, erklärte Saez der Zeitung.

Die Gesamteinkünfte in den USA hätten 2005 um neun Prozent zugelegt. Hingegen seien die Einkommen von 90 Prozent der Amerikaner im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent oder 172 Dollar gefallen.

Der Zuwachs sei weitgehend der Spitzengruppe von ein Prozent zuzurechnen. Ihre Einkommen seien im Schnitt um 139 000 Dollar oder 14 Prozent auf mehr als 1,1 Millionen Dollar geklettert. dpa

 

MSCHWAB

 

 

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Ausgabe: Stadtausgabe (Nr. 76)

Datum: Freitag, den 30. März 2007

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