Kongo ist das Schlusslicht im Welthunger-Index
925 Millionen Menschen leiden weltweit unter Hunger. Darauf hat die
Welthungerhilfe bei der Vorstellung des Welthunger-Indexes hingewiesen. Zuletzt
hätten die Preiserhöhungen auf dem Lebensmittelmarkt die Krise verschärft,
sagte Welthungerhilfe-Präsidentin Bärbel Dieckmann. Die Demokratische Republik
Kongo ist Schlusslicht im Index. In anderen Weltregionen schneiden Haiti und
Indien besonders schlecht ab. (AFP)
FR 12.10.11
12.10.2011 / Ausland / Seite 1Inhalt
Berlin. Die zunehmende Verwendung von Agrarprodukten für die
Treibstoffherstellung und Spekulationen mit Nahrungsmitteln verschärfen die
Ausmaße des Hungers weltweit. Auch durch den Klimawandel ausgelöste Dürren und
Überschwemmungen trügen erheblich zu steigenden und schwankenden
Lebensmittelpreisen bei, sagte Bärbel Dieckmann, Präsidentin der
Welthungerhilfe, anläßlich der Vorstellung des
diesjährigen Welthunger-Index (WHI) am Dienstag in Berlin. Demnach ist die Lage
in 26 Ländern sehr ernst oder gravierend. Weltweit litten immer noch immer 925
Millionen Menschen unter Hunger. (dapd/jW)