In NRW ist die Zahl der Verurteilungen zurückgegangen

 

Düsseldorf (hüw) Im vergangenen Jahr sind in NRW 174 656 Personen vor Gericht verurteilt worden. Nach Angaben von NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) ist dies der niedrigste Stand seit 2003. Vor allem bei jungen Menschen sei die Zahl der Verurteilungen deutlich gesunken. Der Minister führt dies auch auf die Präventionsprogramme von Justiz, Polizei und Jugendhilfe zurück. Um 25 Prozent ist im Vergleich zu 2004 die Zahl der Verurteilungen wegen Straßenverkehrsdelikten gesunken; die Zahl der Fahrverbote verringerte sich um 23 Prozent. Es spreche einiges dafür, dass sich die Neureglungen vor allem für Führerscheinneulinge auswirkten, so Kutschaty. Für Fahranfänger gilt in der zweijährigen Probephase die Null-Promille-Grenze. An der Spitze aller Deliktsgruppen standen 2010 in NRW Betrugstaten, gefolgt von Diebstahl und Straßenverkehrsdelikten.

 

 

Publikation     Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH

Lokalausgabe    Rheinische Post Düsseldorf

Erscheinungstag         Dienstag, den 18. Oktober 2011

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